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Texas Hold’em ➤ Anleitung, Reihenfolge & Poker Hände

So funktioniert das beliebte Pokerformat Texas Hold’em in der Spielbank: Grundregeln, Handrankings und typische Spielzüge. Vom Blind bis zum Showdown!

ca. 4 Min.
Texas Hold’em ➤ Anleitung, Reihenfolge & Poker Hände

So funktioniert der Poker-Klassiker

Zwei Karten, fünf Gemeinschaftskarten, jede Menge Spannung: Texas Hold’em ist schnell verstanden, wenn du die Reihenfolge kennst. Hier kommen Regeln, Ablauf und Pokerhände so erklärt, dass du in unseren MERKUR SPIELBANKEN direkt dein Glück versuchen kannst.

Vom ersten Deal bis zum Showdown

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Wir klären die Texas Hold’em Regeln:

Texas Hold'em ist wie ein Match mit mehreren Spielphasen: Erst die Ausgangslage, dann die Spielzüge und am Ende entscheidet, wer die beste Kombination baut oder den Tisch zum Aussteigen bringt. Damit du nicht nur mitfieberst, sondern auch gewinnst, findest du hier die Poker-Regeln für Texas Holdem in Reihenfolge: von Pre-Flop bis Showdown, plus Hand-Rangfolge und Quick-Tipps für deinen Einstieg.

Poker Basics: Texas Hold’em auf einen Blick

  • Ziel: mit 2 Handkarten (Hole Cards) + 5 Gemeinschaftskarten (Board) die beste 5-Karten-Hand bilden

  • Ablauf-Reihenfolge: Pre-Flop → Flop → Turn → River → Showdown

  • Grundprinzip: In jeder Runde kann man checken, setzen, erhöhen oder aussteigen

  • Winning-Moment: Wer am Ende die beste Hand hat (oder alle anderen zum Fold bringt), gewinnt

So ist der Tisch bei Texas Hold’em gebaut

Bevor du auf deine zwei Karten schaust, lohnt sich ein Blick aufs „Drumherum“. Button, Small Blind und Big Blind sind die stillen Regisseure jeder Runde.

Der Dealer-Button (kurz: Button) markiert die Dealer-Position und bestimmt, wer wann dran ist. Der Dealer teilt zwar aus, aber der Button wandert nach jeder Hand weiter, so rotieren die Positionen am Tisch. Links vom Button sitzen Small Blind und Big Blind.

Wichtig: Small Blind und Big Blind sind verpflichtende Starteinsätze – sie liegen schon im Pot, bevor der Dealer die Karten verteilt. Erst danach entscheidest du in den Setzrunden (Pre-Flop, Flop, Turn, River), ob du mitgehst, erhöhst, aussteigst oder all-in gehst.

Übrigens wird Texas Hold’em mit einem ganz normalen 52-Karten-Deck gespielt. Joker bleiben draußen. Und falls du den Joker doch vermisst: Dann ist vielleicht Jokers Cap etwas für dich!

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Die Handstärken beim Texas Hold’em

Beim Texas Hold’em entscheidet nicht das Bauchgefühl, sondern die Stärke deiner Pokerhand. Diese Übersicht zeigt dir alle Pokerhände von stark nach schwach – von der legendären Royal Flush bis zur einfachen High Card.

Deine Poker Anleitung für Texas Hold’em – Ablauf Schritt für Schritt

Der Button liegt, die Blinds sind im Pot. Jetzt wird’s konkret:

1 | Der Deal: Zwei Hole Cards für jeden: Der Dealer gibt jedem Spieler zwei verdeckte Karten. Das sind deine Hole Cards, sie gehören nur dir und bleiben geheim, bis du sie am Ende zeigst (oder vorher aussteigst). Schau dir deine Karten an, aber bewerte sie noch nicht isoliert – das Board kommt erst.

Beispiel: Du bekommst A♠ K♦. Starkes Ausgangsmaterial, aber noch keine fertige Hand.

2 | Pre-Flop: Erste Setzrunde: Noch bevor Gemeinschaftskarten aufgedeckt werden, beginnt die erste Setzrunde. Jetzt entscheidest du, ob du diese Hand spielen willst oder nicht.

Du kannst ab jetzt in jeder Setzrunde:

  • folden (aussteigen),

  • mitgehen (call),

  • erhöhen(raise),

  • checken (ohne Einsatz weiterspielen – nur, wenn vor dir noch niemand gesetzt hat),

  • oder bei No-Limit all-in gehen – wird im Pre-Flop jedoch selten eingesetzt.

Beispiel: Mit A♠ K♦ entscheiden sich viele Spieler, die Hand zu spielen und den Flop abzuwarten. Mit schwachen, unverbundenen Karten wie 7♣ 2♦ steigen andere direkt aus. Wichtig: Im Pre-Flop geht es um Potenzial – nicht darum, schon „gewonnen“ zu haben.

3 | Flop: Drei Gemeinschaftskarten + Setzrunde: Der Dealer legt drei offene Karten aus – den Flop. Ab hier kannst du deine Hole Cards mit dem Board kombinieren und zum ersten Mal sehen, ob schon etwas „steht“ oder ob du auf Entwicklung spielst.

Am Tisch könnte das so aussehen: Deine Hand: A♠ K♦. Flop: K♣ 7♥ 2♦du triffst den König: ein Paar. Ab hier geht’s darum, wie stark dein Treffer im Kontext des Boards ist. Und: das Board kann auch anderen helfen – nicht nur dir.

4 | Turn: Vierte Gemeinschaftskarte + Setzrunde: Dann kommt der Turn – die vierte offene Karte. Oft ist das der Moment, in dem aus „vielleicht“ ein „jetzt wird’s ernst“ wird.

Beispiel: Turn: Q♠ → Das Board öffnet Straßen-Chancen, z. B. J♦ Q♠ K♥ A♠ mit einer passenden Zehn. Liegen bereits mehrere Karten in derselben Farbe und kommt später noch eine ♠, ist ein Flush möglich.

5 | River: Fünfte Gemeinschaftskarte + letzte Setzrunde: Zum Schluss kommt der River. Das Board ist vollständig, es gibt keine neuen Karten mehr. Jetzt folgt die letzte Setzrunde.

Letzter Blick: River: 2♣ → deine Hand verbessert sich nicht weiter. Jetzt zählt: Möchtest du mit dieser Hand bis zum Ende gehen oder ist Aussteigen die bessere Entscheidung?

6 | Showdown: Karten zeigen, beste Hand gewinnt: Sind nach der letzten Setzrunde noch mindestens zwei Spieler dabei, kommt der Showdown. Alle zeigen ihre Karten – und es zählt die beste 5-Karten-Kombination. Ist die Hand bei beiden gleich stark, wird der Pot geteilt.

Unsere Beispiel-Hand bis zum Showdown: Board: K♣ 7♥ 2♦ Q♠ 2♣ → du hast: A♠ K♦. → Spieler B hat: K♥ J♠. Beide haben damit: zwei Paare: Könige + Zweien (vom Board).

Und jetzt kommt der Unterschied: der Kicker (die höchste Beikarte).

  • Bei dir ist es das Ass
  • bei Spieler B der Bube

Ass schlägt Bube: Du gewinnst den Pot.

Wann wird der Pot bei Texas Hold’em geteilt? Wenn das Board allein schon die beste 5-Karten-Hand bildet und keine Handkarte diese Kombination verbessert, spielt ihr faktisch dieselben fünf Karten.

Extra wichtig: Bei Texas Hold’em enden viele Hände vor dem Showdown

Texas Poker ist nicht nur die Frage nach der besten Hand, sondern auch danach, wer überhaupt bis zum Ende dabeibleibt. Wenn alle anderen vorher folden, ist die Hand sofort vorbei und du bekommst den Pot, ohne deine Karten zeigen zu müssen. Wenn deine Karten eher schwach sind, du aber ein ruhiges „Pokerface“ aufsetzt, kann das dafür sorgen, das andere Spieler Stärke vermuten – und aussteigen, obwohl sie die besseren Karten haben könnten. Denn anders als bei Ultimate Texas Hold’em , wo offen gegen die Bank gespielt wird, zählt beim klassischen Texas Hold’em auch, welchen Eindruck dein Spiel am Tisch hinterlässt.

Texas Hold’em in unseren MERKUR Spielbanken:

entspannt spielen, auch wenn’s spannend wird

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Texas Hold’em hat ordentlich Drive – aber die Atmosphäre in unseren MERKUR SPIELBANKEN ist angenehm entspannt. Der Dealer führt dich durch die Hand, sagt dir, wann du dran bist, und hilft sofort, wenn etwas unklar ist. Kurz gesagt: Du konzentrierst dich aufs Spiel – der Dealer auf den Ablauf. Und falls nach Texas Hold’em noch Neugier bleibt: Bei uns warten weitere Pokerformate auf dich. Seven Card Stud spielt sich ganz anders – ohne Board, dafür mit offenen Karten. Heads-up Poker setzt dagegen voll auf das direkte Duell.

Oder du wechselst einfach das Tempo: Bei MERKUR SLOTS gibt’s schnelle Spannung zwischendurch, zum Beispiel mit Fruitinator oder dem Klassiker Lucky Pharao . Online oder live vor Ort: Du entscheidest, worauf du gerade Lust hast.

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FAQ zu Texas Hold’em

Die stärkste mögliche Hand ist der Royal Flush, gefolgt von Straight Flush, Vierling und Full House. Grundsätzlich gilt: Je seltener eine Kombination vorkommt, desto stärker ist sie. Entscheidend ist immer die beste 5-Karten-Hand, die du aus deinen zwei Karten und den Gemeinschaftskarten bilden kannst.

Der River ist die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte, die offen auf den Tisch gelegt wird. Nach dem River gibt es keine neuen Karten mehr – nur noch eine letzte Setzrunde. Spätestens hier entscheidet sich, ob du bis zum Showdown gehst oder aussteigst.

Beim Texas Hold’em zählt immer die beste 5-Karten-Kombination aus Handkarten und Board. Manchmal reicht das Board allein für die stärkste Hand. In diesem Fall spielen alle dieselben fünf Karten – und der Pot wird geteilt. Zusatzkarten (Kicker) zählen nur, wenn sie die Hand tatsächlich verbessern.

Jein. Eine feste Universal-Strategie gibt es nicht, weil viel davon abhängt, wie risikofreudig du spielst, wie der Tisch drauf ist und ob du eher ruhig oder mit Bluff-Elementen unterwegs bist. Was fast immer hilft: den Ablauf sicher beherrschen, nicht jede Hand spielen und Entscheidungen bewusst treffen – aber wie du das umsetzt, ist am Ende dein Stil.

Sehen wir uns bald am Pokertisch? 👀

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

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