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10.09.2026 | Sportwetten

Bundesliga Spieltagsprognose 2026/27 – 3. Spieltag

Der 3. Spieltag 2026/27 im Check. Unsere Bundesliga Spieltagsprognose liefert Tipps für alle Partien sowie Hintergründe zu den spannendsten Duellen.

ca. 3 Min.
Bundesliga Spieltagsprognose 2026/27 – 3. Spieltag

Nach zwei Spieltagen sieht die Tabelle ungewohnt aus: Der FC Augsburg steht nach dem 4:1 in Frankfurt an der Spitze, Aufsteiger Elversberg hat aus zwei Spielen sechs Punkte geholt, und Bayern München ließ beim 0:0 auf Schalke die ersten Zähler liegen. Am 3. Spieltag eröffnen Union Berlin und Schalke am Freitagabend, ehe Köln am Samstag im Topspiel Werder Bremen empfängt. Den Abschluss bildet am Sonntagabend das Duell zwischen Elversberg und dem Rekordmeister. Für Mönchengladbach, Hoffenheim und den HSV geht es dagegen schon darum, den Anschluss nicht zu verlieren.

Merkur Quicktipps für den 3. Spieltag der Bundesliga

Beide Mannschaften traten in den vergangenen Spielen eher defensiv auf, entsprechend zäh dürfte der Freitagabend werden. Union kam in Leverkusen nicht zu einem einzigen Schuss aufs Tor und braucht dringend wieder mehr Zugriff im Mittelfeld. Schalke hat gegen Bayern gezeigt, dass die Ordnung im eigenen Strafraum stimmt, war nach vorne aber ebenfalls harmlos. An der Alten Försterei spricht daher wenig für ein Offensivfeuerwerk und einen klaren Sieger.

Tipp: X

Der BVB hat sechs Punkte, war in beiden Spielen aber lange nicht überlegen und drehte die Partie in Sinsheim erst spät. Am Dienstag steht der Champions-League-Auftakt an, was Kovač zur Rotation zwingen könnte. Der Aufsteiger steht kompakt und hält Spiele offen, hat vorne bislang jedoch zu wenig anzubieten. Nach zwei Partien warten sie noch auf das erste Bundesligator dieser Saion.

Tipp: 1

Die TSG spielt erstklassig nach vorne und stand zweimal kurz vor einem Sieg. Trotzdem stehen die Sinsheimer ohne Punkt da. Zweimal reichte die Konzentration in der Schlussphase nicht. Stuttgart hat nach dem 4:1 gegen Köln wieder Selbstvertrauen und kommt über die Geschwindigkeit auf den Außenbahnen. Zwei offensiv ausgerichtete Teams: Das spricht für Tore und für die Gäste.

Tipp: 2

Der Sport-Club hat alle fünf Pflichtspiele der Saison gewonnen, in Paderborn allerdings nur mit viel Mühe. Freiburg braucht keinen schönen Fußball, um Spiele zu kontrollieren. Gladbach dagegen steckt nach dem 3:4 gegen Elversberg mitten in der Krise: Eine 3:1-Führung reichte nicht, weil die Abwehr in der Schlussphase zu unkonzentriert war. Im Europa-Park ist das ein denkbar schlechter Ausgangspunkt.

Tipp: 1

Der FCA hat in Frankfurt vorgeführt, wie effektiv ihr Umschaltspiel funktioniert: vier Tore in einer Halbzeit, drei davon nach schnellen Kontern. Genau davor muss sich Leverkusen in Acht nehmen, weil die Werkself den Ball haben und aufrücken wird. Nach dem 4:0 gegen Union wirkt Bayer allerdings deutlich sortierter als noch in Elversberg, und die individuelle Qualität ist eine andere.

Tipp: 2

Mainz hat mit dem 5:0 in Hamburg ein Ausrufezeichen gesetzt und dabei alles ausgespielt, was die Mannschaft ausmacht: geordnet stehen, geduldig bleiben, dann eiskalt zuschlagen. Frankfurt hat in zwei Spielen sieben Gegentore kassiert und wirkt in der Rückwärtsbewegung überfordert, sobald das eigene Angriffsspiel ins Stocken gerät. Am Bruchweg trifft die Eintracht auf den unangenehmsten Gegner für gerade diese Schwäche.

Tipp: X

Der Effzeh präsentierte sich beim knappen Sieg gegen Hoffenheim am 1. Spieltag mutig, in Stuttgart dagegen waren die Kölner komplett unterlegen. Werder hat mit dem 3:1 gegen Leipzig gezeigt, wie unangenehm die Mannschaft sein kann, wenn sie früh trifft und danach die Zweikämpfe richtig annimmt. Zwei formstarke Offensivreihen kombiniert mit zwei wacklige Abwehrreihen dürfte für ein packendes Duell sorgen.

Tipp: 1

RB stand sich in Bremen selbst im Weg: viel Ballbesitz, kaum Ideen, am Ende 1:3. Zu Hause tritt Demichelis' Team aber deutlich forscher auf, das 3:0 gegen Gladbach war eine klare Ansage. Der HSV wartet nach dem 0:5 gegen Mainz noch immer auf das erste Saisontor und wird in Leipzig kaum Räume für sein Konterspiel bekommen. Die Rollen sind klar verteilt.

Tipp: 1

Der Aufsteiger hat die zwei Bundesligaspiele spektakulär gewonnen: Gegen Leverkusen presste die SVE den Gegner in Grund und Boden, in Gladbach drehte sie einen 1:3-Rückstand.Bei Bayern sieht die Welt anders aus. Nach dem 0:0 auf Schalke wird Kompany von Beginn an in Bestbesetzung antreten und dann ist der Klassenunterschied in diesem Duell schwer zu überbrücken. Leicht werden es die Münchener aber keinesfalls haben.

Tipp: 2

Merkur Bundesliga Spieltagsprognose: Die Highlights des 3. Spieltags

Der Effzeh liefert bislang zwei völlig verschiedene Gesichter ab. Zum Auftakt drehte Köln gegen Hoffenheim einen Rückstand und gewann durch einen Doppelpack des eingewechselten Dallinga mit 3:2. Eine Woche später war die Mannschaft in Stuttgart über weite Strecken nur in der Statistenrolle und verlor mit 1:4. René Wagners Plan funktioniert dann am besten, wenn der Gegner das Spiel machen muss und Räume für die schnellen Flügelspieler entstehen. Im eigenen Stadion ist das gegen Bremen realistisch. Auffällig ist außerdem, dass beide Kölner Auftritte von der Chancenverwertung abhingen: Gegen Hoffenheim reichten wenige Gelegenheiten für drei Tore, in Stuttgart gelang trotz mehrerer Chancen nur einTreffer.

Werder hat sich mit dem 3:1 gegen Leipzig eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach vier Minuten führte die Mannschaft bereits, danach verteidigte sie diszipliniert und ließ die Sachsen anrennen, ohne selbst in Hektik zu verfallen. Niclas Füllkrug erzielte nach einer Ecke sein erstes Tor seit der Rückkehr, Marco Grüll machte in der Schlussphase den Deckel drauf. Auffällig war vor allem die Zweikampfführung: Bremen investiert seit dem ersten Spieltag mehr in die Defensivarbeit als die meisten Konkurrenten. Auswärts fehlte zuletzt allerdings genau diese Struktur, das 1:4 in Freiburg ist erst zwei Wochen her.

Prognose: Köln hat im eigenen Stadion die aktivere Rolle und mit zwei formstarken Stürmern die besseren Mittel, um eine enge Partie zu entscheiden. Bremen kann über Intensität dagegenhalten, wird bei eigenen Ballverlusten aber genauso anfällig sein wie der Gegner – ein torreicher Samstagabend ist wahrscheinlich.

Mainz hat sich mit dem 5:0 in Hamburg an die Spitze herangeschoben und dabei genau das gezeigt, was die Mannschaft unter Urs Fischer ausmacht. Die 05er standen geordnet, überließen dem Gegner den Ball und schlugen dann konsequent zu: Sheraldo Becker traf früh, Phillipp Mwene erhöhte kurz vor der Pause, Phillip Tietz schnürte nach dem Seitenwechsel einen Doppelpack. Auffällig war, wie wenig die Rheinhessen dabei ins Risiko gehen mussten. Zu Hause tut sich Mainz allerdings schwerer, das 0:0 gegen Paderborn zum Auftakt war offensiv über weite Strecken zäh. Gegen tief stehende Gegner fehlen die Lösungen.

Frankfurt steckt dagegen früh in Erklärungsnot. Auf das 3:3 in Berlin, bei dem eine Zwei-Tore-Führung verloren ging, folgte ein 1:4 gegen Augsburg. Und das trotz Führung und einer klar besseren ersten Halbzeit. Sieben Gegentore in zwei Spielen sind für eine Mannschaft mit europäischen Ambitionen zu viel, zumal die entscheidenden Szenen beide Male direkt nach Wiederanpfiff fielen. Adi Hütter lässt vertikal und mit vielen Spielern vor dem Ball agieren, doch die Restverteidigung kommt bei Ballverlusten regelmäßig zu spät. Nach vorne stimmt die Qualität: Ebnoutalib traf in Berlin dreifach, Burkardt legte gegen Augsburg nach.

Prognose: Die Konstellation passt gut zu Mainz, weil Frankfurt das Spiel machen will und damit genau die Räume öffnet, in denen die 05er zuletzt in Hamburg zugeschlagen haben. Die Eintracht hat offensiv mehr Klasse, muss aber erst ihre Defensivprobleme abstellen. Das spricht für ein spannendes Remis auf Augenhöhe.

Der hungrige Aufsteiger empfängt den Meister. Elversberg hat Leverkusen mit 3:2 geschlagen und in Gladbach einen 1:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg verwandelt, den Maurice Krattenmacher in der Nachspielzeit perfekt machte. Vincent Wagners Mannschaft attackiert früh, spielt mutig nach vorne und wirkt auch dann nicht nervös, wenn sie zurückliegt. Beide Siege entstanden aus konsequentem Nachsetzen im gegnerischen Aufbau. Der Trainer selbst sah in Gladbach nach Diskussionen mit dem Schiedsrichter zur Pause Gelb-Rot und wird den Saarländern an der Linie somit fehlen.

Bayern hat auf Schalke die ersten Punkte der Saison abgegeben. Beim 0:0 saßen Kane, Olise und Musiala auf der Bank. Die Chancenverwertung stimmte nicht, und Loris Karius parierte alles, was aufs Tor kam. Vincent Kompany bemängelte danach die fehlende Präzision in den entscheidenden Momenten. An der Spielweise ändert das nichts: hoch verteidigen, den Gegner einschnüren und über die Flügel Druck erzeugen. Gegen einen Gegner, der selbst nach vorne spielt, kommen die Münchner damit meist deutlich leichter zu Torschüssen als gegen einen tiefen Block.

Prognose: Elversbergs Mut hat gegen Leverkusen und Gladbach funktioniert, dürfte gegen diesen Gegner aber vor allem zu viele Räume für die schnellen Außenspieler öffnen. Die Bundesliga Spieltagsprognose fällt deshalb klar zugunsten der Gäste aus. Einseitig wird dieser Sonntagabend aber wohl kaum bleiben.

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