Klarer Favorit gegen unbeständige Gäste: Der FC Bayern bleibt auch nach dem 4. Spieltag das Maß aller Dinge. Mit dem 4:1-Auswärtssieg in Hoffenheim verteidigten die Münchner ihre weiße Weste und legten nebenbei den besten Saisonstart der Bundesligageschichte hin. Zwar hatte der Rekordmeister anfangs Mühe, kam aber dank des Dreierpacks von Kane letztlich souverän ins Ziel. Besonders auffällig: Kompanys Rotationssystem scheint zu greifen – selbst mit einer B-Elf strahlte der FCB, über weite Strecken des Spiels, Dominanz aus.
Anders die Lage bei Gegner Werder Bremen. Nach dem berauschenden 4:0 bei Gladbach kam der Heimauftritt gegen Freiburg einem Rückfall gleich. Ohne den verletzten Mbangula fehlte es an Kreativität, Njinmah blieb blass, Schmid vergab einen Elfer kläglich. Bremen unterlag klar mit 0:3, zeigte sich im Spiel nach vorn ideenlos und ließ defensiv viele Lücken.
In München hängt nun alles davon ab, ob Mbangula rechtzeitig fit wird, ohne den schnellen Außenspieler spielt Werder eine Klasse schlechter. Gegen die Bayern, die auch physisch top unterwegs sind, wird eine Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen nötig sein.
Prognose: Bayern ist in Topform und zuhause eine Macht. Werder könnte nur mithalten, wenn alles perfekt läuft – und das ist derzeit nicht zu erwarten.