Der VfB Stuttgart hat mit dem klaren Erfolg gegen Leverkusen ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und einmal mehr unterstrichen, wie stabil und reif die Mannschaft von Sebastian Hoeneß inzwischen auftritt. Tempo, Klarheit im Positionsspiel und eine enorme Abschlussstärke im letzten Drittel machen den VfB aktuell zu einem der unangenehmsten Gegner der Liga. Spieler wie Undav und Leweling harmonieren hervorragend, dazu kommt eine aggressive, gut abgestimmte Defensive. Stuttgart wirkt nicht nur formstark, sondern auch strukturell gefestigt, ein wichtiger Faktor gerade in der englischen Woche.
Eintracht Frankfurt reist mit neuem Offensivschwung an. Die Winter-Neuzugänge haben beim spektakulären 3:3 gegen Dortmund direkt ihre Visitenkarte abgegeben. Besonders Younes Ebnoutalib, der mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 sofort Wirkung zeigte, deutete an, welches Potenzial in ihm steckt. Auffällig war dabei weniger ein einzelner Moment, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der er sich in die neuen Abläufe einfügt: Neben dem bewährten Gerüst um Spieler wie Knauff, Larsson oder Uzun entsteht damit eine zusätzliche offensive Option. Die spannende Frage wird nun sein, ob diese neuen Impulse bereits nachhaltig greifen oder ob es noch Zeit braucht, bis die Automatismen wirklich greifen.
Prognose: Unterm Strich trifft hier ein sehr eingespielter VfB auf eine Frankfurter Mannschaft im Umbruch nach vorne. Stuttgart geht mit leichten Vorteilen ins Spiel, doch wenn die neuen Frankfurter Offensiven erneut zünden, ist es ein offener Schlagabtausch.