Jeder Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag, und der folgt meist einem klaren Muster:
- Aufschlag: Gespielt wird hinter der Grundlinie, der Ball muss innerhalb der Antennen über das Netz. Streift er dabei das Netz und landet im Feld, läuft das Spiel normal weiter.
- Annahme: Das gegnerische Team nimmt den Ball an, meist mit dem Bagger über die Unterarme.
- Zuspiel: Der Partner legt den Ball so vor, dass ein Angriff möglich ist, häufig mit den Fingern (Pritschen).
- Angriff: Per Schmetterball oder platziertem Schlag geht der Ball ins gegnerische Feld.
- Block und Abwehr: Das verteidigende Team versucht, den Angriff am Netz zu stoppen oder den Ball im Feld zu retten.
Wer den Ballwechsel gewinnt, bekommt den Punkt. Gewinnt das aufschlagende Team, schlägt derselbe Spieler noch einmal auf. Gewinnt das annehmende Team, wechselt das Aufschlagrecht, und der Partner, der zuletzt nicht aufgeschlagen hat, ist an der Reihe.
Einige Besonderheiten sind typisch für den Sand. Den Aufschlag zu blocken ist ein Fehler. Der Ball darf nicht mit der offenen Hand ins gegnerische Feld gelegt werden (Lob), erlaubt sind dafür Techniken wie Poke und Cobra mit Fingerknöcheln oder Fingerspitzen. Viele Spitzenteams haben einen festen Blocker und einen festen Abwehrspieler. Andere wechseln die Aufgaben je nach Spielsituation.