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21.08.2026 | Sportwetten

US Open 2026: New York wartet auf den Showdown

Alcaraz verteidigt, Zverev greift an. Alles zu den US Open 2026: Termine, Spielplan und Favoriten bei Damen und Herren. Jetzt lesen bei MERKUR BETS!

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US Open 2026: New York wartet auf den Showdown

Die US Open 2026 schließen die Grand-Slam-Saison ab. Vom 30. August bis zum 13. September wird im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows gespielt, im New Yorker Stadtteil Queens.

Gespielt wird auf Hartplatz, und zwar auf dem schnellsten der vier Majors. Wer nach Aufschlag und Return sofort die Initiative sucht, findet hier die besten Bedingungen des Jahres. Herzstück der Anlage ist das Arthur Ashe Stadium mit knapp 24.000 Plätzen, das größte Tennisstadion der Welt. Los geht es schon vorher: Die Fan Week beginnt am 23. August, die Qualifikation läuft vom 24. bis 27. August.

Das Tennisturnier US Open 2026 im Überblick

Im Einzel starten bei Damen und Herren jeweils 128 Spielerinnen und Spieler, 32 davon sind gesetzt. Wer den Titel holen will, muss sieben Matches über zwei Wochen gewinnen, bei Temperaturen, die in der ersten Woche regelmäßig über 30 Grad klettern.

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

  • Satzmodus: Die Herren spielen best of five, die Damen best of three.
  • Entscheidungssatz: Steht es 6:6, entscheidet ein Match-Tiebreak bis zehn Punkte. Diese Regel gilt seit 2022 einheitlich bei allen vier Grand Slams – davor hatte jedes Turnier seine eigene Lösung.
  • Technik: Linienrichter gibt es in New York schon länger nicht mehr, sämtliche Entscheidungen trifft das elektronische Line-Calling.
  • Belag: Hartplatz, und zwar der schnellste im Grand-Slam-Kalender. Der Ball springt flach und schnell ab, lange Grundlinienduelle sind seltener als bei den French Open.

Neben den Einzelwettbewerben werden Doppel, Mixed sowie die Junioren- und Rollstuhlkonkurrenzen ausgespielt. Die Qualifikation für das Haupteinzelfeld läuft in der Woche vor Turnierbeginn und vergibt jeweils 16 Startplätze.

ATP US Open: Wer den Titel holen will

An der Spitze der Setzliste stehen drei Grand-Slam-Sieger mit ganz unterschiedlichen Verfassungen und Voraussetzungen.

  • Carlos Alcaraz: Der Titelverteidiger gewann 2025 das Finale gegen Jannik Sinner und holte in Flushing Meadows bereits 2022 seinen ersten Major-Titel. Zu Jahresbeginn machte er mit dem Sieg bei den Australian Open den Karriere-Grand-Slam perfekt. Seit April fehlt er allerdings verletzt. Eine Handgelenksverletzung zwang ihn zur Absage von Montreal und Cincinnati. Die entscheidende Frage: Wie viel geht nach vier Monaten ohne Match?
  • Jannik Sinner: Der Weltranglistenerste gewann im Juli in Wimbledon seinen fünften Grand-Slam-Titel und kennt sich in New York aus, denn 2024 stand er als Sieger auf dem Platz. Auch er kommt ohne Turnierpraxis: Knieprobleme kosteten ihn Montreal und Cincinnati.
  • Alexander Zverev: Die Nummer zwei der Welt ist der einzige der drei, der im Rhythmus ist. In Cincinnati führte er die Setzliste an, nachdem beide Konkurrenten abgesagt hatten.

Dahinter drängt ein breites Verfolgerfeld nach vorn. Ben Shelton gewann das Masters in Montreal und trifft mit seinem Aufschlag genau die Bedingungen, die New York bietet. Taylor Fritz hat als Lokalmatador das Publikum hinter sich, dazu kommen Novak Djokovic, Félix Auger-Aliassime, Alex de Minaur und French-Open-Finalist Flavio Cobolli.

Tennis US Open: Wie stehen die Chancen für Zverev?

Für Alexander Zverev ist New York der Ort, an dem alles begann und an dem bislang das Entscheidende fehlt. 2020 stand er im Finale, führte gegen Dominic Thiem mit zwei Sätzen und verlor am Ende doch. Ein Jahr später war im Halbfinale Schluss. Der Titel bei den US Open ist eine der letzten großen Lücken in seinem Lebenslauf.

Die entscheidende Veränderung liegt in dieser Saison. Nach drei verlorenen Grand-Slam-Endspielen holte Zverev in Roland Garros seinen ersten Major-Titel und stand wenige Wochen später auch in Wimbledon im Finale. Der Druck, der jahrelang auf jedem seiner Slam-Auftritte lag, ist damit weg.

Was für ihn spricht: Er ist der einzige der drei Topgesetzten mit Matchpraxis auf amerikanischem Hartplatz. Während Sinner und Alcaraz die gesamte Sommertour ausließen, spielte Zverev Montreal und Cincinnati.

Was gegen ihn spricht: In Montreal war schon zum Auftakt Schluss. Und der schnelle Belag in New York belohnt den Rückhandschlag, auf den er sich verlässt, weniger deutlich als langsamere Plätze.

Neben Zverev sind mit Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier übrigens drei weitere Deutsche im Hauptfeld.

Die Favoritinnen bei den Damen

Aryna Sabalenka kommt als Titelverteidigerin und Nummer eins der Welt nach New York. 2025 gewann sie das Finale gegen Amanda Anisimova und holte damit ihren zweiten US-Open-Titel in Folge. Ein dritter in Serie wäre eine Marke, die zuletzt vor über zehn Jahren erreicht wurde. Ihr aggressives Spiel vom ersten Ballwechsel an passt zum schnellen Belag wie zu kaum einem anderen Turnier.

Interessanter wird es dahinter, denn die Saison 2026 hat drei verschiedene Grand-Slam-Siegerinnen hervorgebracht:

  • Linda Nosková gewann in Wimbledon ihren ersten Major-Titel und reist mit entsprechendem Selbstvertrauen an.
  • Mirra Andreeva setzte sich bei den French Open durch und gehört mit ihren jungen Jahren bereits zur erweiterten Weltspitze.
  • Elena Rybakina hat als Australien-Open-Siegerin ebenfalls ein Wörtchen bei der Vergabe des Titels mitzusprechen.

Dazu kommen Iga Świątek, Coco Gauff und Naomi Osaka, die als zweifache US-Open-Siegerin weiß, wie man in New York gewinnt.

Unter dem Strich: Anders als bei den Herren, wo drei Namen klar das Feld dominieren, sind bei den Damen realistisch sechs bis acht Spielerinnen titelfähig.

Die US Open in Zahlen

  • 145-mal wurde das Turnier bereits ausgetragen. Es ist damit das am häufigsten ausgetragene der vier Grand Slams.
  • Rund 90 Millionen US-Dollar schüttete die USTA 2025 aus, so viel wie kein anderes Tennisturnier der Welt. Zur Einordnung: Schon das Erreichen der ersten Hauptrunde brachte etwa 110.000 US-Dollar, das Achtelfinale rund 400.000, das Halbfinale rund 1,26 Millionen.
  • Seit 1973 zahlen die US Open Frauen und Männern dasselbe Preisgeld. Sie waren damit das erste Grand-Slam-Turnier, das Equal Pay einführte. Die anderen drei zogen erst Jahrzehnte später nach.
  • Knapp 24.000 Zuschauer fasst das Arthur Ashe Stadium, das größte Tennisstadion der Welt. Zum Vergleich: In Wimbledon passen rund 15.000 Menschen auf den Centre Court.
  • Zwei Titel in Folge hat Aryna Sabalenka bei den Damen geholt, Carlos Alcaraz gewann bei den Herren 2022 und 2025.

Termine, Spielplan und Übertragung

Datum
Ereignis
24. bis 27. August 2026
Qualifikation
30. August 2026Start des Hauptfelds
6. und 7. September 2026Achtelfinale
8. und 9. September 2026Viertelfinale
10. September 2026Halbfinale der Damen
11. September 2026
Halbfinale der Herren
12. September 2026Finale der Damen
13. September 2026Finale der Herren

Im frei empfangbaren Fernsehen laufen die US Open in Deutschland nicht. Live dabei sein könnt ihr auf zwei Wegen: Sky Sport zeigt die Topspiele, alle Partien der deutschen Starter und beide Finals. Mit Sky-Abo sieht man die Spiele auch per Stream über Sky Go, ohne Abo über WOW. Die Alternative ist Sporteurope.TV, früher bekannt als Sportdeutschland.TV. Dort gibt es die Matches live und zum Nachschauen, bezahlt wird über einen Pass für das Turnier statt über ein laufendes Abo.

Zeitverschiebung einplanen: New York ist sechs Stunden hinter uns. Die Nachmittagsspiele beginnen bei uns am frühen Abend, die Abendsessions erst gegen ein Uhr nachts. Die großen Matches im Arthur Ashe Stadium enden deshalb häufig erst im Morgengrauen. Welche Partie wann läuft, steht immer am Vorabend fest. Die Tennisergebnisse der US Open findet man während des Turniers auf der offiziellen Turnierseite und in der App, dazu bei allen gängigen Livetickern.

FAQ zu den US Open

Das Hauptfeld wird vom 30. August bis zum 13. September 2026 ausgespielt. Die Qualifikation läuft bereits vom 24. bis 27. August. Das Finale der Damen steigt am 12. September, das der Herren am 13. September. Dazwischen liegen Achtelfinale (6. und 7. September), Viertelfinale (8. und 9. September) sowie die Halbfinals am 10. und 11. September.

Gespielt wird im USTA Billie Jean King National Tennis Center in Flushing Meadows, im New Yorker Stadtteil Queens. Die Matches finden auf Hartplatz statt, dem schnellsten Belag der vier Grand Slams. Hauptschauplatz ist das Arthur Ashe Stadium mit knapp 24.000 Plätzen – das größte Tennisstadion der Welt.

Bei den Herren ist Carlos Alcaraz Titelverteidiger. Er gewann das Finale 2025 gegen Jannik Sinner und hatte den Titel bereits 2022 geholt. Bei den Damen verteidigt Aryna Sabalenka ihren Titel: Sie setzte sich 2025 gegen Amanda Anisimova durch und gewann damit zum zweiten Mal in Folge in New York.

Angeführt wird das deutsche Aufgebot von Alexander Zverev, der Nummer zwei der Welt. Er stand 2020 im Finale von New York. Dazu kommen Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier. Das endgültige Teilnehmerfeld steht erst nach der Qualifikation Ende August fest.

2025 schüttete die USTA rund 90 Millionen US-Dollar aus, so viel wie kein anderes Tennisturnier weltweit. Frauen und Männer erhalten identische Summen. Bereits das Erreichen der ersten Hauptrunde brachte etwa 110.000 US-Dollar, das Halbfinale rund 1,26 Millionen. Die Zahlen für 2026 werden kurz vor Turnierbeginn veröffentlicht.

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