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23.05.2026 | Sportwetten

Gruppensteckbrief WM-Gruppe E 2026: Wer kommt weiter?

Deutschland, Elfenbeinküste, Ecuador & Curaçao treffen in der WM 2026 Gruppe E aufeinander. Spielplan, Favoriten & Wett-Tipps zur WM Gruppe E auf einen Blick.

ca. 3 Min.
Gruppensteckbrief WM-Gruppe E 2026: Wer kommt weiter?

Die Gruppe E der WM 2026 hat einen klaren Favoriten: Deutschland. Doch ein Spaziergang wird es für das DFB-Team nicht werden. Ecuador hat sich in der CONMEBOL-Qualifikation mit einer nahezu unbezwingbaren Defensive gezeigt und reist mit einem Kader auf europäischem Topniveau an. Die Elfenbeinküste trägt den Titel des amtierenden Afrikameisters und will nach zuletzt dreimaligem Scheitern in der Gruppenphase endlich den nächsten Schritt gehen. Curaçao dagegen betritt als kleinste Nation der WM-Geschichte erstmals diese Bühne: Die Qualifikation allein ist bereits ein Kapitel für die Geschichtsbücher.

WM 2026: Gruppe E

  • Deutschland
  • Elfenbeinküste
  • Curaçao
  • Ecuador

WM-Gruppe E Spielplan & Tipps

Deutschland vs. Curaçao

14.06.2026, 19:00 Uhr – NRG Stadium (Houston, USA)

Tipp: 1
Elfenbeinküste vs. Ecuador

15.06.2026, 1:00 Uhr – Lincoln Financial Field (Philadelphia, USA)

Tipp: X
Deutschland vs. Elfenbeinküste

20.06.2026, 22:00 Uhr – BMO Field (Toronto, Kanada)

Tipp: 1
Ecuador vs. Curaçao

21.06.2026, 2:00 Uhr – Arrowhead Stadium (Kansas City, USA)

Tipp: 1
Ecuador vs. Deutschland

25.06.2026, 22:00 Uhr – MetLife Stadium (New York, USA)

Tipp: 2
Curaçao vs. Elfenbeinküste

25.06.2026, 22:00 Uhr – Lincoln Financial Field (Philadelphia, USA)

Tipp: 2

Favoriten aufs Weiterkommen in WM-Gruppe E

Die deutsche Nationalmannschaft ist Favorit auf den Gruppensieg. Mit dem wertvollsten Kader der Gruppe und Spielern wie Wirtz, Musiala und Kimmich ist das Sechzehntelfinale ein Muss. Dahinter liefern sich Ecuador und die Elfenbeinküste ein packendes Duell um Platz zwei. Ecuador überzeugte in der Qualifikation mit beeindruckender Stabilität, die Elfenbeinküste bringt individuelle Klasse und frisches Selbstvertrauen als Afrikameister mit. Curaçao ist der Außenseiter der Gruppe, und jeder Punkt wäre ein kleines Wunder.

WM-Gruppe E: Die vier Teilnehmer im Überblick

Deutschland


Nach zwei WM-Turnieren mit historischem Aus in der Gruppenphase steht die Nationalelf unter enormem Druck, endlich wieder zu liefern. Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann hat das Team eine erkennbare Spielidee entwickelt: hohes Pressing, schnelles Umschalten und eine offensive Dreierreihe, die an guten Tagen ihresgleichen sucht. Florian Wirtz und Jamal Musiala sollen die Mannschaft offensiv beleben. Der Kader hat auf dem Papier das Potenzial für einen langen Turnierlauf. Doch genau das wurde auch schon vor den letzten beiden WM-Turnieren gesagt.

Elfenbeinküste


Dreimal waren sie bei der WM dabei und dreimal schieden sie in der Gruppenphase aus. Diesen Fluch will die Elfenbeinküste 2026 endlich brechen, und die Ausgangslage ist besser als je zuvor. Trainer Emerse Faé führte die „Elefanten“ 2024 zum Afrikameister-Titel und schickt sie mit breitem Selbstvertrauen ins Turnier. Die Qualifikation verlief makellos: acht Siege, zwei Unentschieden, kein einziges Gegentor. Mit Sébastien Haller als Stoßstürmer, Franck Kessié im Mittelfeld sowie Amad Diallo von Manchester United und Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig auf den Flügeln hat diese Mannschaft genug Qualität, um Deutschland ernsthaft Probleme zu bereiten.

Curaçao


156.000 Einwohner und keine WM-Erfahrung: Curaçao ist die kleinste Nation, die sich je für eine Weltmeisterschaft qualifiziert hat, und verdrängt damit Island vom bisherigen Rekord. Das Geheimnis für die historische Qualifikation: fast ausnahmslos in den Niederlanden geborene Spieler, die über ihre Wurzeln für die Karibikinsel auflaufen. Leandro Bacuna aus der Premier League und Rekordtorschütze Rangelo Janga führen das Team an. Gegen Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste ist Curaçao klarer Außenseiter, doch allein die Teilnahme ist bereits ein Stück Fußballgeschichte.

Ecuador


Unter Trainer Sebastián Beccacece entwickelte sich La Tri zur defensiv stabilsten Mannschaft der gesamten CONMEBOL-Qualifikation: 18 Spiele, nur zwei Niederlagen und lediglich fünf Gegentore. Die Abwehrreihe mit Willian Pacho (PSG), Piero Hincapié (Arsenal) und Pervis Estupiñán (AC Mailand) spielt auf Champions-League-Niveau. Im Mittelfeld ist Moisés Caicedo von Chelsea das Herzstück. Das Fernduell mit Deutschland am letzten Spieltag in New York dürfte über den Gruppensieg entscheiden.

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