Das Endspiel steigt am Mittwoch, den 27. Mai 2026, um 21:00 Uhr in der Red-Bull-Arena in Leipzig. Das Stadion des Bundesligisten RB Leipzig fasst rund 47.000 Zuschauer und war bereits Spielstätte bei großen Turnieren wie der WM 2006 und der EM 2024. Ein direktes Duell zwischen diesen beiden Klubs hat es bislang nie gegeben.
Crystal Palace kämpfte sich durch die K.-o.-Phase gegen Mainz, Florenz und zuletzt Schachtar Donezk ins Endspiel. Dabei war es stets Ismaïla Sarr, der den Unterschied machte. Im Hinspiel gegen Schachtar traf er beim 3:1, im Rückspiel erzielte er das entscheidende 2:1. In der 121-jährigen Klubgeschichte spielt Crystal Palace damit erstmals überhaupt im Europapokal.
Rayo Vallecano hingegen ließ Racing Straßburg im Halbfinale kaum eine Chance. Nach dem 1:0 im Hinspiel reichte im Rückspiel ein weiteres 1:0. Alemão schoss sein Team mit seinen beiden Treffern damit hochverdient ins Finale von Leipzig. Rayo steht damit als erster Stadtteilklub Madrids in einem europäischen Finale.
Im Endspiel treffen nun zwei Klubs aufeinander, die sich diese Bühne redlich verdient haben. Palace hat mit Trainer Glasner einen absoluten Pokalspezialisten an der Linie. Für ihn wäre der Titel ein perfekter Abschluss, denn er verlässt Palace im Sommer. Auf der anderen Seite steht Rayo-Coach Iñigo Pérez, der gerade mal 38 Jahre alt ist und in seiner ersten Profi-Trainerstation direkt abliefert. Er ist es, der seinen Klub durch pure taktische Disziplin und Abgezocktheit bis ins Finale geführt hat.
Prognose: Crystal Palace hat die bessere Einzelqualität und mit Sarr einen der besten Stürmer des Wettbewerbs. Rayo wird dagegenhalten, und sollten sie den Titel holen, wäre es die Sensation schlechthin. Wir setzen jedoch auf das erfahrenere Crystal Palace.