Der VfB erlebte einen holprigen Saisonstart, denn mit sechs Punkten aus sieben Spielen war die Ausbeute vor dem Spiel in Leverkusen die schwächste unter Trainer Sebastian Hoeneß. Dort gelang dann ein wichtiger 4:2-Sieg: Ermedin Demirović traf doppelt, Jamie Leweling und Bilal El Khannouss legten nach, und mit erwarteten Toren von 3,23 zu 1,77 war der Erfolg verdient. Zuvor hatte Stuttgart im Heimspiel mit 2:3 gegen Gladbach verloren, im Pokal aber 1:0 in Paderborn gewonnen. In der Liga steht der VfB nun auf Rang elf, vor dem Duell mit Bremen ist er aber noch in der Champions League bei Galatasaray Istanbul gefordert.
Werder spielt eine starke Saison und ist seit dem 1:4 zum Auftakt in Freiburg in sieben Ligaspielen ungeschlagen. Beim 2:0 gegen Hoffenheim traf Niclas Füllkrug in der 57. Minute, und Eren Dinkçi erhöhte in der 82. Minute. Füllkrug erzielte damit im siebten Ligaspiel nacheinander ein Tor, stellte den Vereinsrekord von Rudi Völler aus der Saison 1982/83 ein und steht bei neun Saisontreffern. Im Pokal schied Werder allerdings denkbar knapp mit 2:3 in Dortmund aus. Mitchell Weiser musste gegen Hoffenheim schon nach rund 16 Minuten verletzt raus, sein Einsatz in Stuttgart ist offen.
Prognose: Stuttgart hat in Leverkusen gezeigt, wie viel Offensivkraft in der Mannschaft steckt, tat sich zu Hause aber bislang schwer und hat vorher noch die schwierige Aufgabe in Istanbul zu bewältigen. Bremen reist mit einem Torjäger in Topform an, ist in der Fremde aber noch nicht so konstant wie im Weserstadion. Am Ende trennen sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden.