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05.08.2026 | Sportwetten

2. Bundesliga Saisonvorschau: Was die Fans erwartet

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ca. 3 Min.
2. Bundesliga Saisonvorschau: Was die Fans erwartet

Die 2. Bundesliga Saisonvorschau 2026/27 blickt auf eine Spielzeit, die eine hohe Dichte an prominenten Klubs versammelt. 18 Mannschaften, 306 Ligaspiele, dazu vier Relegationspartien: Es ist die 53. Auflage des deutschen Unterhauses und wieder einmal eine, in der alles möglich ist.

Los geht es am 7. August 2026, drei Wochen vor dem Bundesliga-Start. Bis zum Saisonfinale am 23. Mai 2027 folgen 34 Spieltage, eine Winterpause und eine englische Woche im März. Was die Liga so schwer berechenbar macht: Zwischen Aufstiegsrennen und Abstiegskampf liegen in der 2. Bundesliga historisch oft nur wenige Punkte.

Diese Vorschau ordnet ein, wer neu dabei ist, wen wir vorne sehen, wer zittern muss und welche Zahlen, Termine und Regeländerungen die Saison prägen.

2. Liga Vorschau: Wer ist neu dabei?

Fünf Klubs sind nun wieder zweitklassig – drei kommen von oben, zwei von unten.

Die Absteiger aus der Bundesliga:

  • VfL Wolfsburg: nach 29 Jahren ununterbrochener Bundesliga-Zugehörigkeit erstmals seit 1997 wieder zweitklassig. Der Abstieg wurde erst in der Relegation gegen den SC Paderborn besiegelt.
  • 1. FC Heidenheim: drei Jahre Oberhaus, inklusive Europapokal-Abstecher, enden mit dem Gang in Liga zwei.
  • FC St. Pauli: nach zwei Bundesliga-Spielzeiten zurück in vertrauter Umgebung.

Die Aufsteiger aus der 3. Liga:

  • VfL Osnabrück: Drittliga-Meister und nach zwei Jahren zurück im Profi-Unterhaus.
  • Energie Cottbus: die emotionalste Rückkehr der Saison: Zwölf Jahre nach dem letzten Zweitliga-Spiel ist der FCE wieder da, zwischenzeitlich spielten die Lausitzer sogar in der Regionalliga. Tolcay Cigerci (17 Tore, 13 Vorlagen) und Erik Engelhardt (22 Tore) trugen den Aufstieg praktisch allein.

Verabschiedet haben sich Meister FC Schalke 04, die SV Elversberg (erster Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte) und Relegationssieger SC Paderborn nach oben. Preußen Münster und Fortuna Düsseldorf mussten den Weg in die 3. Liga antreten.

Aufstiegsfavoriten 2026/27: Wer schafft den Sprung ins Oberhaus?

Wolfsburg bringt den teuersten Kader der Liga mit. Dieter Hecking übernahm als Geschäftsführer Sport, Tobias Strobl kam als Cheftrainer vom SC Verl. Auf dem Transfermarkt schlugen die Niedersachsen mit Fabian Reese (8 Mio. Euro Ablöse von Hertha BSC), Robert Glatzel, Fraser Hornby und Elvis Rexhbecaj zu.

Dicht dahinter werden Hannover 96 und Hertha BSC Berlin als heiße Aufstiegskandidaten gehandelt. Hannover 96 ist dabei der ewige Kandidat: In der Vorsaison lag 96 im Aufstiegsrennen lediglich zwei Punkte hinter Elversberg und Paderborn. Hertha BSC startet in die vierte Zweitligasaison in Folge mit prominenten Abgängen und bislang nur einem nennenswerten Zugang (Oluwaseun Adewumi vom FC Burnley). Heidenheim wiederum bringt die intakteste Struktur der drei Absteiger mit, St. Pauli setzt währenddessen unter dem neuen Trainer Marcel Rapp auf Umbruch.

2. Bundesliga Prognose: Wer muss zittern?

Die Quoten am Tabellenende sprechen eine deutliche Sprache. Vier Teams rangieren mit Abstand ganz hinten:

  • VfL Osnabrück
  • Eintracht Braunschweig
  • Greuther Fürth
  • Energie Cottbus

Für Fürth wird es die entscheidende Saison. Das Kleeblatt beendete die Vorsaison auf Rang 16 und rettete sich in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen. Braunschweig steckt seit Jahren im Abstiegskampf. Als klassische Fahrstuhlmannschaft pendelte der VfL Osnabrück in den letzten Spielzeiten zwischen der zweiten Bundesliga und der dritten Liga hin und her. Cottbus dagegen könnte einen kleinen Vorteil haben, den keine Statistik abbildet: eine Fanszene, die bei jedem Heim- und Auswärtsspiel extrem brennt.

Die 2. Bundesliga 2026/27 in Zahlen – und was sich alles ändert

  • Hohe Zuschauerzahlen: 8,7 Millionen Zuschauer besuchten in der Vorsaison die Spiele der 2. Bundesliga. Sieben der 18 zuschauerstärksten Klubs Deutschlands spielen zweitklassig: Die Liga gilt als eine der bestbesuchten zweiten Spielklassen weltweit.
  • Stadiongrößen: Mit 74.649 Plätzen ist das Berliner Olympiastadion das größte Stadion in dieser 2. Liga Saison. Am anderen Ende der Skala stehen Stadien wie die Voith-Arena in Heidenheim (15.000 Plätze).
  • Nur vier neue Trainer starten in die Saison: Marcel Rapp (St. Pauli), Maximilian Senft (Karlsruher SC), Tobias Strobl (Wolfsburg) und Oliver Kirch (Arminia Bielefeld).
  • Neue Regeln: Bei einem Einwurf muss der Ball binnen fünf Sekunden geworfen sein; ausgewechselte Spieler haben zehn Sekunden Zeit, den Platz zu verlassen und behandelte Spieler müssen mindestens eine Minute draußen bleiben.
  • Neuer Spielball: Die Adidas „Torfabrik“ löst nach acht Jahren den „Brillant APS“ von Derbystar ab.

Termine und Übertragung

DatumEreignis
7. August 2026, 20:30 UhrEröffnungsspiel VfL Bochum – Hertha BSC
20. Dezember 2026Letzter Spieltag vor der Winterpause (16. Spieltag)
15. Januar 2027Wiederbeginn mit dem Hinrundenabschluss
2.- 4. März 2027Englische Woche (24. Spieltag)
23. Mai 2027, 15:30 UhrSaisonfinale mit neun Parallelspielen
27./28. Mai und 31. Mai/1. Juni 2027Relegationsspiele

Sky zeigt alle 306 Partien live, RTL und Nitro übertragen das Samstagabend-Topspiel im Free-TV und Sat.1 sicherte sich das Eröffnungsspiel sowie die Relegation. Die ARD liefert Highlights und Vollreportagen als Audiostream.

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FAQ zur 2. Bundesliga Saisonvorschau

Die Saison beginnt am Freitag, 7. August 2026, um 20:30 Uhr mit dem Eröffnungsspiel VfL Bochum gegen Hertha BSC. Damit startet das Unterhaus drei Wochen vor der Bundesliga. Der letzte Spieltag folgt am 23. Mai 2027 mit neun Parallelspielen um 15:30 Uhr.

Der VfL Wolfsburg gilt als klarer Aufstiegsfavorit. Der Bundesliga-Absteiger hat den teuersten Kader der Liga, dazu Dieter Hecking als Geschäftsführer Sport und prominente Zugänge wie Fabian Reese. Dahinter werden Hannover 96, Hertha BSC, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli als aussichtsreichste Verfolger gehandelt.

Fünf Klubs sind neu dabei: die Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim und FC St. Pauli sowie die Aufsteiger VfL Osnabrück und Energie Cottbus. Für Wolfsburg ist es die erste Zweitliga-Saison seit 1997, für Cottbus die Rückkehr nach zwölf Jahren. Osnabrück kam als Drittliga-Meister nach oben.

Die Buchmacher sehen VfL Osnabrück, Eintracht Braunschweig, SpVgg Greuther Fürth und Energie Cottbus am weitesten hinten. Fürth landete in der Vorsaison knapp auf dem 16. Platz und rettete sich in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen. Zwei Teams steigen direkt ab, der Drittletzte muss in die Relegation.

Eine Zweitliga-Saison umfasst 306 Ligaspiele an 34 Spieltagen, dazu kommen vier Relegationspartien. Die Winterpause beginnt nach dem 16. Spieltag am 20. Dezember 2026, weiter geht es am 15. Januar 2027 mit dem Hinrundenabschluss.

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